Hier passiert was …

Nachdem ich diesen – zugegebener Maßen – etwas vernachlässigten Blog wegen des neuen EU-Datenschutz-Monsters DSVGO für eine paar Tage deaktiviert hatte, gab mir das Gelegenheit, über Sinn und Nutzen meines Blogs nachzudenken.

Als ich mit dem Bloggen begann, ging es mir (und hier) ausschließlich ums Schreiben. Ich dachte, ich sollte nur wirklich Wichtiges, Hilfreiches oder Bedeutsames veröffentlichen. Doch das ist schnell auch ziemlich langweilig und ehrlich gesagt auch nur ein Abriss – ein Schnappschuss – der Realität als Kreativ-Schreibende. Zum Schreiben gehört das Leben mit all seinen Tücken, den kleinen und großen Erfolgserlebnissen, den Niederlagen, Verlusten, den Gewinnen und einfachen Wahrheiten. Hin und wieder habe ich etwas davon auf den sozialen Netzwerken offenbart – Twitter oder Facebook – doch ich mochte diese Plattformen noch nie und habe mich nun auch davon verabschiedet (Warum und was ich dort über Menschen gelernt habe, erläutere ich zu einem späteren Zeitpunkt), was mir wiederum Gelegenheit gibt, über die Funktion dieses Blogs nachzudenken.

Will ich hier wirklich nur über das Schreiben schreiben? Oder möchte ich hier über mich und meine Leben als Schreibende schreiben?

Es hat mir noch nie Angst gemacht, offen und ehrlich zu sein mit dem was ich denke, fühle und erlebe. Und das zu teilen scheint mir ja anscheinend ein Bedürfnis. Daher wird es hier nun mehr davon geben – mehr Leben und Ehrlichkeit – denn zumindest darin bin ich gut. Vielleicht werde ich mit meinen Ansichten und Berichten hier und da polarisieren und ganz sicher auch den ein oder anderen langweilen – aber, da die Followerzahl meines Blogs recht überschaubar ist, wird sich diese Resonanz in Grenzen halten.

Flohmarkt 20.05.2018 (3)Ergo: Nun habe ich mich durch das Gesetzesmonster namens DSVGO gewühlt, meinen Blog (soweit man das eben kann) abmahnsicher gemacht, ihn wiederbelebt und werde hier in Zukunft aktiver sein, auch mehr zeigen – angefangen mit einem der aktuellsten Fotos,  das es von mir gibt (und davon gibt es wirklich nicht viele, aber auch dazu später mehr). Jetzt muss ich mich wieder meinem sterbenden Kater widmen. Obwohl er dazu sicher nicht meine Hilfe benötigt und auch nicht die eines Tierarztes. Denn auch Tiere (wenn schon nicht wir Menschen) sollten in Würde und Frieden das Ende des Lebens überschreiten dürfen. Oder wie seht ihr das?

In Gedanken über das Leben und das Sterben (lassen)
Eure Joan


Hinweis zum Foto: Ich bin die mit der Sonnenbrille, die anderen beiden sind nur kamerageile Statisten.

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